EMG Elektromyographie – Muskelfunktionsdiagnostik

Schulter- und Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerz, Muskelschwäche ...
Das Muskelsystem ist eines der größten und wichtigsten Funktionsmechanismen des menschlichen
Körpers. Muskuläre Verspannungen und Funktionsstörungen sind eine häufige Ursache für Beschwerden,
manchmal auch Begleitsymptom von Gelenkblockaden, Entzündungen und Nervenreizungen.

Mit Hilfe der Elektromyographie (EMG) ist es uns möglich, die Muskelfunktion zu beurteilen und zu
diagnostizieren, ob es sich um eine Erkrankung des Muskels oder des zuständigen Nervs handelt.
Während entspannte Muskeln bei diesem neurophysiologischen Diagnoseverfahren keine elektrische
Aktivität zeigen, entstehen bei Muskelbewegungen elektrische Potenziale. Leidet ein Patient an
bestimmten Muskel- oder Nerverkrankungen, zeigt das EMG auffällige Muster.
Typische EMG-Befunde ergeben sich zum Beispiel bei einer direkten Reizung der Nervenwurzeln,
etwa als Folge eines Bandscheibenvorfalls.

ich arbeite in meiner Praxis mit dem schmerzfreien Oberflächen-EMG, bei dem Oberflächenelektroden
auf die Haut geklebt werden, ähnlich wie bei einem EKG. Die Muskelaktivitätsmuster geben Aufschluss
über die Muskeltätigkeit im Bereich der Wirbelsäule oder eines dazugehörenden Gelenks.
Abgeschwächte oder verspannte Muskelbereiche werden detailliert erfasst und auch im Verlauf
therapeutischer Maßnahmen dokumentiert und kontrolliert. Die Ergebnisse des EMG fließen in die
Physiotherapie mit ein und veranschaulichen die Kraftverhältnisse vor und nach operativen Eingriffen.


Mögliche Indikationen:

  • Schulter-/Nackenverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Bandscheibenprobleme
  • Spannungskopfschmerz
  • Wirbelsäulenverkrümmungen / Skoliose
  • Muskelschwäche, auch nach OP
  • Tennis-/Golfer-Ellenbogen